Spektrum
„Begriffe aus der Welt der Videoproduktion und Postproduktion“
Eine Filmproduktion oder Videoproduktion, also eine Film- und Videoproduktion lebt von der Videobearbeitung und ihrer Nachbearbeitung. Die Videonachbearbeitung nennt man auch Postproduktion, oder englisch: Postproduction. Dafür braucht man einen Schnittplatz, besser noch mehrere Schnittplätze. Ist es ein nonlinearer Schnittplatz, kann man nonlinearen Schnitt anbieten. Ein System, mit dem nonlinearer Schnitt möglich gemacht wird, nennt sich Media100 oder auch Media 100. Es gibt auch andere Systeme, beispielsweise AVID oder Final Cut Pro (FCP). Das wäre dann ein Avid Schnittplatz oder FCP Schnittplatz, mit dem man AVID Schnitt oder FCP Schnitt anbieten kann. Ein Teil dieses Schneidens ist das Compositing, aber auch der HD Schnitt. Damit macht man Filmbearbeitung und Filmherstellung. So realisiert man Streaming Video, aber hauptsächlich eben Video Editing oder Videoediting, was soviel bedeutet wie Videoschnitt. Eine Möglichkeit dieses Videobearbeitung schafft man mit After Effects. Man kann aber auch Filmrestaurierung und Videorestaurierung ermöglichen. Die Film Restaurierung oder Video Restaurierung ist aber nicht das Hauptarbeitsfeld eines Cutters und Video-Editors, sondern das Film Editing. Auftraggeber können Fernsehproduktionen, eine einzelne Fernsehprodutkion oder eine Filmgesellschaft sein. Diese Medienproduktion / Filmfirma oder auch mehrere Filmfirmen bieten einen Filmservice für verschiedene Medienfirmen an. Eine Filmproduktionsfirma hat ein Filmprojekt zu realisieren und benötigt Webstreaming, Livestreaming oder ein Internetvideo. So etwas können wir als Film- und Videoproduktion realisieren. Für mehrere Produktionsfirmen oder auch eine einzelne Produktionsfirma treten wir in Aktion, gerne auch für Fernsehproduktionsfirmen. Wir als Produktionsgesellschaft bieten Video Nachbearbeitung, Filmretusche, Retusche überhaupt sowie Film-Restaurierung und VideoRestaurierung an. Mit dem Programm After Effects kann man Screendesign und 2D Animation anbieten. Dabei produziert man einen Trenner, ein Indikativ oder eine Titlesequence, den Nachspann, Vorspann und Abspann. Ohne Motion Graphics kommt die On-Air-Promotion nicht mehr aus. Das TV-Design / TV Design, also das Fernsehdesign, braucht Logoanimation, Schriftanimation, Titleanimation (dt: Titelanimation) sowie Typeanimation oder Type-Animation, Typo Animation, Typoanimation und Logo Animation. Die Titlesequence, sehr oft auch Indikativ genannt, ist Teil der grafischen Verpackung einer TV-Sendung und wird oft mit Programmen wie After Effects ( Aftereffects ) erstellt. Die Trailer Gestaltung, also Trailergestaltung für das TV Design, die Titel Animation und die Title Sequence ist ein Hauptbestandteil der Trailer Animation oder Trailer-Animation/Traileranimation. Die Videoanimation / Video-Animation beinhaltet meist Compositing in Form von 2D-Animation oder auch 3D Animation. Die Eigenwerbung eines Senders wird auch On Air Promotion oder On-Air-Promotion genannt. Mittels kurzen Film- oder Animationssequenzen wird auf bestimmte Sendungen hingewiesen. Dies kšnnen Trailer oder Teaser sein.
Ein Firmenfilm, Produktfilm und Industriefilm beginnt zumeist mit einem Opener. Macht man Imagevideos, stellt sich oft die Frage, ob man einen Messefilm oder ein Industrievideo oder ein Messevideo macht. Industrievideos werden gerne als Imagefilm realisiert. Seien es Imagefilme, Industriefilme oder Wirtschaftsfilme: Ein Wirtschaftsfilm muss als Corporate Video betrachtet werden. Multivision, unter Inbezugnahme von AV-Medien. Ein Imagefilm kann auch in Form einer Videoinstallation oder multiscreen Installation erstellt werden. Schulungsfilme als Unternehmensvideo sind nicht angebracht, wenn ein Schulungsfilm sollte nicht als Imagevideo betrachtet werden, sondern eher als Schulungsvideo. Ein Präsentationsvideo oder Präsentationsfilm kann ein Produktvideo sein. Ein Eventfilm muss andere Zwecke erfüllen. Ein Produktvideo, das ein Produkt erklärt, hat nichts mit einem Unternehmensfilm gemein. Ein Eventvideo wird durch ein Animatic aufgewertet. Eine anschließende Videodokumentation kann als Eventdokumentation das Event in Erinnerung rufen. Ein Zuspieler auf der Veranstaltung kann als Teil der Medieninstallation gelten. Wenn ein Pitchvideo gemacht werden muss, kann der erste Teil ein Einspieler sein. Unternehmensfilme sind ein Überbegriff für z.B. eine Messedokumentation. Wenn ein Event Einspieler / Eventeinspieler Teil einer Video Doku werden soll, kann man den Zuspielfilm einbinden. Der Einspielfilm ist dann ein Teil der Messedoku. Der Event-Einspieler ist in der Messe-Dokumentation zu sehen. Das Einspielvideo, dass Teil der Messe-Doku werden soll, dient der Medialiserung des Event. Der PR-Film ist in der Regel ein Auftragsfilm, bei dem AV Medien genutzt werden, also audiovisuelle Medien. Um noch einmal auf den Event-Zuspieler zurückzukommen: Ein Eventzuspieler kann nicht als Pitch-Video dienen. Ein Pitchvideo ist ein Moodvideo, das, anders als die Event Doku, zeigen soll, was bei einem Event dokumentiert werden soll. Die Event-Dokumentation zeigt, was während des Events geschah. Die Event-Documentation, kurz: Event-Doku oder auch Eventdoku, ist keine Lehrfilm Produktion. Sie ist eine von mehrerern Unternehmensvideos, zu der auch Formate wie Corporate-Video und Brandfilm gehšren.