Vom Museums-Besucher zum Ausstellungs-Mitgestalter

Sonderausstellung: Willkommen im Anthropozän

Damals: Super8
Heute: Super-Sonderausstellung

Im Sommer 1980 stand in meiner Familie ein kleiner Bildungsurlaub auf dem Programm. Mein Vater meinte, ich solle mir unbedingt das Deutsche Museum in München anschauen. Und er hatte nicht zuviel versprochen:
 

Dokumentation, 3:30 Min.

In meiner Erinnerung war das Beeindruckendste eine voll funktionsfähige Mini-Ziegel-Fabrik, bei der vorne eine feuchte Ton-Masse eingefüllt wurde und man hinten den daraus gebrannten Ziegelstein als Souvenir mit nach Hause nehmen konnte. 
Faszinierend war für mich auch das Produzieren bewegter Bilder, was ich mit meiner kurz zuvor erworbenen Super8-Kamera ausleben konnte.
 
Dass mein Filmerei-Hobby 35 Jahre später mal zu 70 Film-Exponaten an genau diesem Ort führen sollte, hätte ich damals nicht für möglich gehalten.
2 Standbilder aus Dokumentation: - links: Fassade Deutsches Museum, rechts: eyecatcher Geschäftsführer Richard Klein in der Ausstellung

Da es 1980 im Museum für Super8-Verhältnisse etwas zu dunkel war und ich überwiegend hinter der Kamera stand, bin ich selbst nur in ein paar Film-Szenen und einer Hand voll Fotos zu sehen, die mein Vater gemacht hatte. Die Filme habe ich mir Jahrzehnte lang nicht mehr angeschaut, und sie sind dabei durch geschätzte acht Keller gewandert.
Bis heute.
Vorhang auf für das Deutsche Museum, zeitgenössische Ausstellungstechnik und mich -
im Wandel der Zeit.
 
Viel Spaß beim Anschauen (durch Klick auf den Play-Button rechts oben) wünscht
 
Richard Klein

-----------------------

Lust auf mehr Dokus? Hier geht’s zum Making of eines preisgekrönten Imagefilms, in dem Richard Klein die zahlreichen SpecialFX erläutert.





Zurück

Rubriken

 

 

Blog abonnieren

Bei Xing:

Bei linkedin: