Ein Film der eyecademy

Bei einer ständig wachsenden Vielfalt an Erklärvideo-Arten kann man schnell den Überblick verlieren. Dass zu verschiedenen Inhalten unterschiedliche Stile und Techniken passen, macht die Auswahl auch nicht gerade einfacher. Deshalb präsentiert eyecatcher hier die vier beliebtesten Stile und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.

 

Standbild aus eyecademy-Film: Moderator in Cartoon-Version zeigt auf Titel des Beitrags

Willkommen in der Welt der Erklärvideos

Ist der zu erklärende Zusammenhang mehr oder weniger kompliziert? Soll der Film eher eine dramatische oder eine sachliche Atmosphäre vermitteln? Welche Zielgruppe wird angesprochen? Bei der Entscheidung für Stil und Technik spielen etliche Faktoren eine Rolle.

Um die vier beliebtesten Arten zu erklären und deren Vorteile und Anwendungsbereiche vorzustellen, hat sich eyecatcher mit der Hochschule RheinMain zusammengetan. Im so entstandenen Erklärvideo-Erklärvideo zeigt unser Moderator die verschiedenen Techniken anhand exemplarischer Best-Practice-Fälle:

 

eyecademy-Film, 6:00 Min.   

Per Definition ist ein Erklärvideo ein Film, in dem komplizierte oder abstrakte Sachverhalte erläutert und veranschaulicht werden. Und das möglichst auch noch visuell ansprechend. Doch diese Definition gibt dem Medium einen großen Spielraum - erklären kann man auf vielerlei Arten.

 

1. Tutorials

Das fängt mit den sogenannten Tutorials an, also filmischen Gebrauchsanleitungen, die meist Computerprogramme erklären und auf aufgezeichneten Bildschirmaktivitäten beruhen.

Standbild aus eyecademy-Film: Screenshot aus Tutorial

Standbild aus eyecademy-Film: Screenshot Animatic - gezeichnete Menschen auf Rolltreppe

2. Animatics

Wenn das Timing und die Dramaturgie eines aufwändigen Films vorab getestet oder ein geplantes Live-Kommunikations-Projekt pre-vi­sualisiert werden soll, kommen Animatics zum Einsatz. Sie sind aber auch eine praktikable Alternative z.B. in der Jugendarbeit.

 

Tutorials und Animatics sind eigentlich keine Erklärvideo-Formate im engeren Sinn. Als „Vorläufer“ und kostengünstige Varianten dürfen sie aber durchaus zum erweiterten Kreis gezählt werden. Anspruchsvollere Formate legen Wert auf eine emotionale Verankerung durch didaktisch aufbereitetes Storytelling.

 

3. Legetrick

Die Legetrick-Technik überzeugt vor allem durch eine gewisse Schlichtheit und ist gut für Fakten und zum Erreichen jüngerer Zielgruppen geeignet. Diese Technik hebt sich ganz bewusst von aufwändig animierten Filmen ab, präsentiert sich eher minimalistisch und ist daher in der Regel schneller und kostengünstiger produzierbar.

 

Standbild aus eyecademy-Film: Screenshot Legetrick

Standbild aus eyecademy-Film: Screenshot Animatic - gezeichnete Menschen auf Rolltreppe

4. Motion Graphics

Mehr Bewegung und mehr Gestaltungsspielräume bietet der Motion-Graphics-Stil. Elemente, wie Schriften oder Infografiken können nach Bedarf nicht nur als Ganzes, sondern auch „in sich“ animiert werden. Diese Variante eignet sich besonders für Kunden, die nach einem stilvollen und modernen Erklärvideo suchen.

 

Erst wenn man sich darüber im Klaren ist, wen das Thema ansprechen soll und wie komplex der Wissenstransfer sein muss, kann man sich für eine der hier beschriebenen Arten entscheiden.

 

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Der oben eingebettete Film ist eine Koproduktion von eyecatcher mit der Hochschule RheinMain. Mehr darüber hier.

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Statt Patientenzentrum: Der Patient im Zentrum

eyecatcher gibt Büste ein Gesicht

Formatvielfalt heißt bei uns nicht nur HD oder 4k. Wir produzieren Videos auch für 30 Meter breite LED-Screens, verwinkelte Leinwände, runde Flächen oder Autos. Warum nicht mal für das Gesicht einer zwei Meter hohen Büste?

 

Video-Thumbnail des Erklärvideos: Projektion einer Patientin auf Büstenkopf

Case-Video, 1:56 Min.

Der Patient im Zentrum

Patienten sind heute besser informiert, en­ga­gierter und treten zunehmend als eigen­ständige Akteure im Gesundheitswesen auf. Patientenzentrierung bedeutet für die for­schenden Pharma-Unternehmen: die Wün­sche und Bedürfnisse von Patienten sowie ihrer Angehörigen in den Mittelpunkt des eigenen Handelns zu stellen.

Standbild des Case-Videos: 5 Begriffe herkömmlicher Event-Inhalte wie 'Powerpoint?' werden nacheinander durchgestrichen

Die Herausforderung

Wie kann die neue Business-Unit eines in­ter­na­tionalen Health­care-Unternehmens den 250 Kolleginnen und Kol­le­gen auf ihrer Jahres­tagung erklären, was gelebte Pa­tien­ten­zen­trierung bedeutet? Bewegend, mit inno­va­tiver Tech­nik und vor allem: ohne PowerPoint!

Die Lösung

Wir bringen eine Patientin auf die Bühne. Digital.

Das war die selbst gestellte Aufgabe der Healthcare-Agen­tur WE, die für die Konzeption und Gesamtleitung der Büsten-Inszenierung verantwortlich war.

 

Standbild des Case-Videos: Montage einer digitalen Gitter-Simulation des Büstenkopfs auf der Bühne

Standbild des Case-Videos: Browser-Screenshot mit Protagonistin auf Casting-Webseite

Und für uns, die wir zuständig waren für:

  • Casting
  • Dreharbeiten inkl. Studio, Team und Regie
  • Postproduktion des Rohmaterials für die Projektion

Viele Beteiligte – wenig Zeit

Aus Sicht der Agentur waren es vom ersten Briefing bis zur fertigen Präsentation knapp vier Wochen. Durch Abstimmungsrunden, Dienst­leister-Recherchen und Frei­gabe­schlei­fen waren für die eigentliche Produktion letzt­lich nur noch sieben Tage Zeit.

Sieben war zugleich auch die Zahl der ver­schiedenen Unternehmen und Dienst­leister, die miteinander koordiniert werden mussten.

Agentur in München, Büstenbau in Wien, Video­produktion in Köln und Veranstaltung in Berlin: für das reibungslose Zusammenspiel bei diesem straffen Zeitplan waren nur echte Profis gefragt.

 

Produktion Hand in Hand

Nach der Konzeption und der Erstellung der zu sprech­en­den Texte erfolgte zunächst das Casting einer glaub­wür­digen Darstellerin als Krebs­patientin.

Darauf folgten die Dreharbeiten im Studio. Ein au­then­tisches Mienenspiel bei größtmöglicher Regungs­losig­keit des Kopfes war hier die be­son­dere Herausforderung.

Standbild des Case-Videos: Die Darstellerin bei den Dreharbeiten im Studio mit Kopfhalterung

Anschließend wurde das Video-Material digital stabilisiert und für die Projektion aufbereitet.

Parallel dazu sorgte ein anderer Dienstleister für die Produktion der Büste. 50 Kilogramm Styropor wurden auf eine Höhe von rund 2 Metern gefräst und schließlich mit einer spe­zi­ellen projektions-freundlichen Be­schich­tung versiegelt.

Standbild des Case-Videos: Bühnensituation mit insertierten Zitaten 'Ich musste mich danach erstmal sammeln', 'Bewegend!'

It’s Showtime

Nun spricht die Patientin über ihre Ängste und Be­dürf­nisse. Das Team der Business Unit Onko­logie antwortet live durch Re­prä­sen­tanten der verschiedenen Ab­tei­lungen, wie es diesen Bedürfnissen und Wünschen in ihrer täglichen Arbeit Rechnung trägt.

 

„Unser Auftritt hat alle bewegt“, erzählt Mar­ke­ting­leiter Christopher Wiegand. „Ich bin da­nach immer wieder von Kol­le­gen darauf an­ge­sprochen worden. Die Onkologie ist im Hin­blick auf die Schwere der Erkrankung ein ganz be­son­derer Bereich. Und das haben wir mit unserem Auftritt ein­drucks­voll den Kol­legen nähergebracht.“

 

Fazit: Die Büste hat ein zentrales Thema der Business-Unit – die gelebte Patien­ten­zen­trie­rung – eindrucksvoll in Szene gesetzt und geht nun für eine Reihe weiterer Ver­an­stal­tung­en auf die Reise durch Deutschland.

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Hier weitere Projekte, bei denen eyecatcher Son­der­formate für die Live-Kommunikation rea­li­siert hat.



9 Beauty-Treatments in bewegten Bildern

Schönheit, die von außen kommt

Die Auswahl angebotener Beauty-Treatments ist heute größer denn je. Im Auftrag von WM Beautysystems erstellte eyecatcher gleich mehrere Filme - für die nach Ent­schei­dung such­ende Kundin und die wissbegierige Kosmetikerin gleichermaßen.

 

Video-Thumbnail des Präsentationsvideos: Kundin wird am Empfang des Wellness-Instituts von Mitarbeiterin begrüßt
Präsentationsvideo, 1:40 Min.
"WELLMAXX hyaluron Anti-Aging Skin Care"

Präsentationsvideo, 1:40 Min.
"WELLMAXX hyaluron Anti-Aging Skin Care"

WM Beautysystems ist ein global agierendes Wellness und Kosmetik Unternehmen mit weltweit 3.700 Mitarbeitern in den Filial- und Franchisebetrieben.

Das Firmenportfolio umfasst u.a. die Bräunungs- und Pflegelinien der Marken LIFTmee, Wellmaxx und SUNPOINT, Europas beliebtester Solarien- und Beauty-Kette.

 

Video-Thumbnail des Präsentationsvideos: Kundin wird liegt behandlungsbereit auf einer Liege, rechts daneben die Hände einer Kosmetikerin mit Fächerpinsel und Hyalurongel
Präsentationsvideo, 1:23 Min.
"WELLMAXX Micro-Needling"

Präsentationsvideo, 1:23 Min.
"WELLMAXX Micro-Needling"

Wer schön sein will, muss entscheiden

MicroNeedling, Cellular Lift oder Kryolipolyse? Die Vielfalt an Möglichkeiten kann leicht verwirren. Deshalb wurde eyecatcher von WM Beautysystems mit der Produktion einer 10-teiligen Reihe ( zur YouTube-Playlist) von Präsentations- und Schulungs­videos beauftragt.

 

Interessierten Endkunden und den behandelnden Kos­me­ti­kern werden hier die Anwendungsweisen und Wir­kungs­be­rei­che der verschiedenen Prozeduren ver­deut­licht und der jeweilige Ablauf geschildert. So zeigen die Videos den Kunden, was sie bei ihrer Wunschbehandlung erwartet und helfen dabei, eventuelle Schwellenängste abzubauen.

 

Doppelnutzen durch 2-in-1 Produktion

Standbild des Erklärvideos: zwei Fußabdrücke - darüber eine Personenwaage, der Zeiger steht auf 'Wunsch' - links unten das Monafit-Logo

Bildergalerie (9 Standbilder)

Standbild des Case-Videos: Satelliten Bild von Australien mit überlagerter Grafik "Meeresschutzgebiete um Australien"

Neben den 8 Präsentationsvideos zu den angebotenen Behandlungen gibt es auch Schulungsfilm-Fassungen, z.B. zum Thema MicroNeedling, die der Kosmetikerin jeden Anwendungs­schritt en detail schildern.

So ließen sich die einmaligen Dreharbeiten doppelt aus­werten: Schulung für den Behandler und Präsentation für die Kundinnen.

 

Von Aufnahme mit zwei Kameras bis zum zufriedenen Kunden inkl. konzeptioneller Beratung: eyecatcher macht’s möglich.

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Ist die Haut erst mal perfekt gepflegt, sind die tieferen Schichten dran. Wie man Muskeln aufbaut und Fettgewebe (ohne Operation) verringert, zeigt unser Imagefilm für das Personal-Training-Studio Point-of-Power.



Wie bekommt man den Heinz Maier-Leibnitz-Preis?

Seit 40 Jahren gilt er als wichtigster Preis für den wissen­schaft­lichen Nachwuchs. Aber wie läuft das Nominierungs- und Aus­wahl­ver­fah­ren eigentlich ab?

Und, noch viel wichtiger: wie kann man das fil­misch in­te­r­es­sant und kurzweilig dar­stellen? eyecatcher stellte sich der Heraus­forderung in Form dieses Erklärvideos.

 

Video-Thumbnail des Erklärvideos: Animiertes Icon eines dozierenden Wissenschaftlers in aufgeschlagenem Notizbuch

Erklärvideo, 2:38 Min.

"Der HML-Preis - Wie bekommt man ihn?"

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis, benannt nach dem Physiker und ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), bedeutet für junge Forscherinnen und For­scher Anerkennung und weiteren Anreiz für herausragende wissenschaftliche Arbeiten.

Bunt statt blassem Regelwerk

Wie bereits in den beiden anderen Filmen, die von eyecatcher anlässlich des 40-jährigen Jubi­läums produziert wurden, dient ein Notiz­buch mit DFG-Prägung als Projektions­fläche und „roter Faden“.

Die den Sprechertext unterstützende, ani­mier­te Grafik besteht aus symbolhaften Il­lus­tra­tionen, Icons, Logos, sowie animierten Schrif­ten als gliedernden Zwischentiteln.

Vielseitig einsetzbar

Als eigenständiger Film in der von eyecatcher produzierten Jubiläumsfilm-Reihe kann er In­te­r­es­sier­te nach­haltig über die Regularien informieren.

 

Neben dem Einsatz auf Veranstaltungen steht er sowohl im YouTube-Channel als auch in der Mediathek der DFG zur Verfügung.

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Im eingebetteten Film (ganz oben) geht es um das aktuelle Ausschreibungs-Prozedere. Mehr über die Geschichte und Chronik des Preises zeigen zwei weitere eyecatcher-Filme.



Junge Forscher braucht das Land

Der bedeutendste Preis für deutsche Nach­wuchs­wissen­schaftler feiert sein 40-jähriges Jubiläum. Im Auftrag der Deutschen For­schungs­gemeinschaft (DFG) produzierte eyecatcher drei Filme mit unterschiedlichen Schwer­punkten, um die facettenreiche Ge­schich­te des Preises angemessen zu würdigen.

 

Video-Thumbnail des Jubiläumsfilms: Zeitstrahlanimation in aufgeschlagenem Notizbuch

Jubiläumsfilm - Teil 1

"40 Jahre HML-Preis - die Chronik", 5:26 Min.

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis wird seit 1977 an junge Wissenschaftlerinnen und Wissen­schaftler in Anerkennung heraus­ra­gen­der Leistungen vergeben. Er ist mit jeweils 20.000 Euro dotiert und soll die ausgezeichneten Nachwuchsforscher darin unterstützen, ihre wissenschaftliche Lauf­bahn weiterzuverfolgen.

Videothumbnail des Jubiläumsfilms: aufgeschlagenes Notizbuch - links Foto von Heinz Maier-Leibnitz, rechts ein Zitat von ihm

Jubiläumsfilm - Teil 2

"Der Namensgeber - der Preis", 2:38 Min.

Heinz Meier wer…?

Das runde Jubiläum eines bedeutenden Prei­ses sorgt für eine Awareness, die über den sonst üblichen wissen­schaftlichen Insiderkreis hinausgeht:

Wer war der Namens­geber, warum trägt der Preis seinen Namen, und was hat sich in den vier Jahrzehnten seines Bestehens alles verändert?

Die jubiläumsbedingt gesteigerte Presse­reso­nanz sowie zahlreiche Ehrengäste aus Wirt­schaft und Politik erwarten Antworten auf viele Fragen. eyecatcher entwickelte eine drei­teilige Film­reihe, bestehend aus zwei Jubiläums­filmen sowie einem Erklärvideo, die keine Fragen offen lässt.

Notiz nehmen - wortwörtlich

Der rote Faden der Filme ist ein Notizbuch mit DFG-Prägung, das im Stopmotion-Verfahren animiert wurde.

Es enthält ein abwechslungsreiches Mixed-Media-Pot­pourri aus grafischen Elementen, Typo­grafie, Fotos und Videos.

 

Eine gewisse Unberechenbarkeit dessen, was jeweils als nächstes passiert, und das Wechselspiel aus Bulletpoints, Dia­gram­men, animierten Symbolen, historischen und aktuellen Bildern sorgen dafür, dass die in der Vergangenheit nur unzu­reichend do­ku­men­tier­ten Ereignisse auch über mehrere Minuten spannend bleiben.

 

Drei von eyecatcher redaktionell und filmisch betreute Kurzinterviews mit renommierten Preisträgern wurden ebenfalls integriert und runden die Gesamtkomposition ab.

Foto vom Jubiläums-Festakt: Publikum schaut auf Leinwand

Foto © DFG / David Ausserhofer

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In den oben eingebetteten Filmen geht es um die Geschichte und Chronik des Preises. Der dritte Film im Erklärvideo-Stil behandelt das Ausschreibungs-Prozedere. 



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